Eifel-Rallye 2007 - Sportwart-Edition

Die Eifel-Rallye, bei der der MSC Kempenich Mitveranstalter ist, ist einer der Höhepunkte im Kalender seiner Sportwarte. In diesem Jahr fand der Einsatz vor einem Rekord Starterfeld von 170 Fahrzeugen statt. Aber nicht nur die Quantität sondern auch die Qualität war beeindruckend. Die Kommentare aus den Fachkreisen lauteten einhellig, dass es so ein Starterfeld seit Jahren in Deutschland nicht mehr gegeben hat.

über diese und die sportlichen Dinge kann man sich auf der Seite der Eifel-Rallye unter www.eifel-rallye.de und ähnlichen Seiten informieren. An dieser Stelle soll es um die Sportwarte des MSC Kempenich gehen. Na ja, da mit Marc und Alexandra Färber sowie Rudi Hachenberg auch Mitglieder des MSC im Feld waren doch noch etwas zum motorsportlichen Teil der Eifel-Rallye. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 10 Sekunden konnte Marc, als 8. im Gesamtergebnis, die clubinterne Wertung für sich entscheiden. Rudi Hachenberg, der die Eifel-Rallye als Test für die Läufe der DRM im Rahmen der Deutschland Rallye nutzte, belegte den 9. Platz in der Endabrechnung.

Walter Röhrl im Safari Porsche
Walter Röhrl im Safari Porsche

Den Sportwarten des MSC Kempenich gehört die Wertungsprüfung (WP) "Gerolsteiner Land". Sie führt von Michelbach nach Salm und zählt zu einer der schnellsten ihrer Art in Deutschland. Für Sportwarte, im Gegensatz zu den Zuschauern, ist besonders reizvoll dass diese WP quasi für Zuschauer nicht zugänglich ist. Die Teilnehmer müssen nur an dem einzigen Zuschauerpunkt bei Büscheich vor diesen geschützt werden.

Los geht's Freitagmorgens mit dem Aufbau der WP. Neben dem Aufbau von Start und Ziel müssen die Streckenposten markiert und die Sperrung der Waldweg vorbereitet werden. Eine weitere Aufgabe ist die Besetzung einer Durchfahrtskontrolle bei der sich die Teilnehmer das erlaubte zweimalige abfahren der WP quittieren lassen müssen. Abgesehen von den Sportwarten, die bereits am Abend bei der ersten WP zum Einsatz kommen beginnt für den Rest der gemütlich Teil des Tages. Bei lecker Essen und Trinken lässt man den Tag ausklingen.

Serv von Wolli
Serv von Wolli

Der Samstag steht dann ganz im Zeichen der Eifel-Rallye. Nach dem Frühstück und dem verschachern der Streckenposten zieht die Karawane, ausgerüstet mit gelben Laibchen und ebenso gelben Flaggen sowie Trillerpfeifen, in Richtung WP ab. Streckenabschnitt absichern und beobachten des Teilnehmerfeldes sind die Aufgaben der nächsten Stunden was in Anbetracht des Starterfeldes in Recht kurzweilige Angelegenheit erweist. Der Dienst laut Dienstplan endet aber erst nach dem Abbau der WP wieder mit lecker Essen und Trinken.

Das aufregendste Erlebnis im Verlauf der WP war ein Bäuerchen, das auf seinem Traktor ankam um seine Kühe zutränken die auf einer Weide im Startbereich standen. Wissen muss man dazu, dass die Weide an einem Bach liegt den die Kühe locker erreichen können. Er verschwand aber, Gott sei Dank, genau so schnell wie er gekommen war ohne all zuviel Zeit zukosten.

Und dann hackt es auch schon Mal bei der Technik. Normalerweise sollte die WP von dem "Grünfahrzeug" aufgehoben werden und wenn es dann ausfällt muss ein grünes Laibchen der Zeitnehmer als Flagge herhalten um das Ende des Einsatzes zu verkünden.

Ohne Mampf kein Kampf
Ohne Mampf kein Kampf

Die kleinen Geschichten am Rande drehen sich oftmals ums Essen und Trinken. So wird zur Stärkung auch schon mal eine Büchse Ravioli aufs Gasfeuer gestellt. Was, wenn man's ein paar Mal geübt hat, auch gut funktionieren soll. Ohne jede Erfahrungswerte erhält man ansonsten die Geschmacksrichtung, in diesem Fall, ganz leicht verbrannt aber gut essbar. Es soll aber auch die Variante ungenießbar geben.

Ein weiteres Beispiel aus dieser Richtung ist die Perfektionierung der Zubereitung des Frühstückskaffees. Samstagmorgens wollen so um die 30 Leute den Tag mit einer Tassekaffe beginnen zumal um 6:00 Uhr die Nacht rum ist. In den Anfängen wurde der Kaffe mittels eines Gaskochers handgebührt produziert was immer wieder zu Engpässen führte. Stufe eins stellte der zusätzliche Einsatz einer haushaltsüblichen Kaffeemaschine dar. Die Lage erfuhr eine deutliche Entspannung war aber letztendlich immer noch nicht befriedigen. In diesem Jahr konnte das Problem mittels einer 40 Tassen fassenden Kaffeemaschine und einer Zeitschaltuhr gelöst werden. Den wegen der Zeitschaltuhr weiß die Kaffeemaschine dass sie um 5:00 Uhr mit dem Kaffee kochen anfangen muss damit sie pünktlich um 6:00 Uhr fertig ist.

Hier geht's zu den Bilder der Eifel-Rallye 2007 - Sportwart-Edition


[ ↑ ] Stand 18.07.2007
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